Mein Name ist Christian Dörsam und ich bin 1976 geboren. Mit acht Jahren bekam ich eine Märklin Startpackung zu Weihnachten. Mein Grossvater arbeitete bei der DB und mein Onkel hatte zur damaligen Zeit schon eine Modellanlage. So kam es, dass ich mit dem Eisenbahnvirus infiziert wurde. In meiner Jugendzeit trennten sich meine Interessen und so verbrachte ich einige Jahre mit dem Hobby Musik. Im Jahr 2000 hörte ich mit der Musik auf und widmete meine Zeit wieder der Eisenbahn.
Zunächst galt mein Interesse der noch einzig erhaltenen betriebsfähigen Dampflok der Bayerischen S3/6 bis April 2004. Da ich an der schönen Allgäu-Strecke zwischen Oberstaufen und Lindau aufgewachsen bin und die Bayerische S3/6 im BW Lindau beheimatet war, ist diese immer noch für mich die „Königin der Schiene“.
Nach einem Umzug in eine grössere Wohnung im Jahre 2001 hatte ich nun ein Zimmer für mich und so kam es, dass ich eine Modulanlage in U-Form plante. Mein Onkel der in der Schweiz wohnt setzte mit seinem Computerprogramm meine Handskizzen in einen detaillierten Gleisplan um. Im Januar 2002 fing ich an meine Modulrahmen anzufertigen und die Trassierungen zu verlegen. Nun sind schon einige Jahre vergangen und ich bin immer noch am Bauen.
Aber es macht mir immer noch viel Spass mich der Herausforderung zu stellen. Seit Januar 2006 weitete ich mein Hobby Eisenbahn noch weiter aus und trat dem Verein Dampffreunde der Rhätischen Bahn bei. Es ist schön mit Nostalgie Fahrzeugen auf einer der schönsten Bahnstrecken der Schweiz zu fahren und zu präsentieren damit diese der Nachwelt noch lange Zeit erhalten bleiben.
i
Daher halte ich mich mit meiner Frau die ebenfalls sich der Eisenbahn widmet oft an der Albula Bahnlinie in Graubünden auf. In den letzten Jahren ist die kurioseste Trassenführung der Albula uns von besonderer Bedeutung geworden, da sie vor allem mit den schönsten und bekanntesten Zügen und nicht zu letzt wegen der gigantischen Berg und Naturwelt geprägt wird.
I
Seid 01.09.2009 wohne ich in Chur im Kanton Graubünden und mache Derzeit eine Ausbildung bei der Rhätischen Bahn als Zugbegleiter.Die Modellanlage hatte den Transport ohne Schaden überstanden und wird demnächst im neuen Zimmer wieder aufgebaut.Natürlich werden dann wieder Bilder eingestellt.
Inzwischen wurde die ganze Anlage aufgebaut und die Holzfüsse wurden durch 28 Metallrohre ersetzt.Der Vorteil ist dass diese bis zu 35 mm höhenverstellbar sind.Das neue Zimmer ist 60cm breiter so entschloss ich mich in der breite die Anlage auf 50 cm durch ein Modul zu erweitern.
Am 16.08.2010 legte ich die Abschlussprüfung als Zugbegleiter bei der Rhätischen Bahn mit Erfolg ab.