Bei der Planung einer grösseren Modellanlage darf nicht zu schnell gehandelt werden sondern es müssen einige Ideen aufskizziert werden bevor die Anlage mit dem PC endgültig gezeichnet wird.Zunächst sollte die Form der Modulanlage gewählt werden.Ob L-Form,U-Form,E-form oder die meist angewendete Rechteckform diese Formen sollten immer je nach Standort der Anlage gewählt werden. Auch die Modulgrössen sollten in der Grösse berücksichtigt werden so dass allenfalls bei einem Wohnungswechsel diese Module durch Tür und Treppenhaus passen.Es sollte darauf geachtet werden welche Ära ich bauen will denn es braucht bei der Dampflokzeit einiges mehr an Platz da ein Bahnbetriebswerk eingeplant werden muss.Wie soll die Gleistrasse verlaufen muss eine Doppelspur eingeplant werden.Welche länge der Züge wird gefahren dies muss bei bei der Planung des Bahnhofs bereits schon berücksichtigt werden.Dies sind die ersten wichtigsten Überlegungen beim Planen einer Modulanlage.
Sobald der endgültige Plan vorliegt kann man mit dem Bau der Modulrahmen beginnen.Es sollte darauf geachtet werden "Verzugsfreies" Holz zu verarbeiten.Der Ramen der einzelnen Module sollte richtig stabil verleimt und verschraubt sein denn die ganze last der Anlage wird später von den Rahmenteilen gehalten.Nach dem Rahmenbau sollten ausreichend Füsse montiert werden.Es bleibt jedem frei ob er Füsse aus Metall allenfalls mit Höhenregulierung montiert oder die kostengünstigere Variante aus Holz montiert.
Nun kann der spannende Teil des Baus begonnen werden der Trassebau.Dort werden Trassebretter aus einem absolut verzugsfreien Holz angefertigt guter Tipp Flugzeugsperholz 3mm.Das relativ teuere Material ist aus vielen dünnen Holzschichten verleimt und ist sehr stabil.Beim Bau eines Gleiswendels ist diese Materialwahl ein absolutes muss. Bei einem Schienenkörper von 4cm müssen die Trassebretter auf 8cm breite ausgesägt werden.Zur Abstützung der Gleissegmente habe ich weitgehenst auf Gewindestangen verzichtet und die Segmenthalter von der Firma Noch Art.Nr.53308 gewählt.Diese sind flexibel in Steigungen und Gleisneigung.Mit Gewindestangenprinzip ist das Problem immer an den Steigungen weil die Muttern eine allzugrosse gerade Auflagefläche haben das Trassebrett jedoch steht bei Steigungen schräg zur Gewindestange.Wo keine Holzstütze montiert werden kann muss sicher die eine oder andere Gewindestange angewendet werden.
ACHTUNG: Steigungen sollten max 2,5% betragen.Bei einem Fahrbetrieb von Dampflokomotiven mit schweren Zügen sind Steigungen ab 2,5 % problematisch.
Nach verlegen der ersten Meter sollten immer Probefahrten durchgeführt werden. Am besten eignen sich Loks mit vielen Achsen mit leichtem Gewicht.Bei der absoluten fünktionstüchtigen Trasseverlegung sollte man beachten nicht oder schlecht zugängliche verdeckte Gleisabschnitte z.B. Schattenbahnhof nicht gebrauchte Rahmengitter zu entfernen.
Viel Spass auf dieser Seite.
Vor- und Zurückpfeile (links und rechts im Bild) um zu blättern
|
|
Mit einem Klick auf das Bild können Sie es vergrössern.