Die Rhätische Bahn bestitzt heute noch zwei Dampflokomotiven der Rheihe G4/5 107 "Albula"und der Reihe G 4/5 108 "Engiadina"die am 29.10 beim Dampffestival in Untervaz wegen ihrem Hundertsten Geburtstag auf diese Namen getauft wurden.Da auf dem Rhätischen Bahnnetz Steigungen bis zu 45°/oo zu bewältigen war wurden diese G 4/5 bei der Maschinenfabrik J.A.Maffei in München gebaut und bestellt.Im Juni 2000 stand eine Kesselrevision bei der G 4/5 107 an. Die RhB entschied zum Weiterbestand des Dampfbetriebs es mussten mehr als 100.000 CHF aufgebracht werden.Am 11.04.2001 wurde die Lastprobefahrt von Landquart-Klosters mit 50 Tonnen Anhängelast erfolgreich absolviert.Seither dampft sie einigemale im Jahr bei Nostalgiefahrten durch Graubünden uns sorgt immer wieder für grosses Aufsehen.
Weniger unbeliebt ist unter den betriebsfähigen Dampfloks die älteste Lok 1 "Rhätia"die im Jahre1889 ihren Betrieb aufnahm.Im Jahre 1928 wurde die Lok Rhätia ausrangiert und blieb bis 1947 im Besitz der RhB.Danach wurde diese Lok als Leihgabe für ein Schweizer Verkehrshaus abgegeben.Im Jahre 1970 wurde diese G 3/4 als Leihgabe weiter an die Museumsbahn Blonay Chamby abgegeben wo sie aufgearbeitet und eingesetzt wurde.Am 22.November 1988 kam diese Dampflok nach 41 Jahren wieder zurück zur Rhätischen Bahn.Im Winter 1988/89 wurde in der Hw Landquart die Lok revidiert und kosmetisch aufgearbeitet.Nun war für die anstehende Hundertjahrfeier der RhB die G 3/4 wieder einsatzbereit und erstrahlte im neuen Glanz.
Ein weiteres Juwel wird gerade vom Club 1989 in der Werkstätte Samedan aufgearbeitet die G3/4 Nr.11<<Heidi>> die 1902 von der SLM in Winterthur gebaut und 1903 von der RhB in Betrieb genommen wurde.Diese Lok hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit als Statistin im berühmten Heidi-Film.Die G 3/4 Nr.11 schlummerte bis Dez.2004 in der Remise Filisur wo sie anschliessend mit einer Ge 6/6I nach Samedan überführt wurde und seither auf Ölfeuerung komplett aufgearbeitet wird. Die Heidilok wird nach ihrer Revision im ursprünglichen Schwarz verkehren.Die Beschriftung und Dampfleitungen sind aus blanken Buntmetall.
Ein weiteres "Dampfungeheuer"zählt heute zweifelsohne zu den Leckerbissen der Dampffreunde und Dampfintusiasten die Xrot d 9213.Nach der Eröffnung der Berninabahn galt es ein Schneeräumfahrzeug zu konstruieren das Fahrdrahtunabhängig und selbstfahrend war.Die Schleuder kam dennoch häufig mit Schiebefahrzeugen zum Einsatz,damit die gesamte Dampfleistung für das Schleuderrad zu Verfügung stand.Der Aufbau verfügt über zwei Dreiachsige Triebgestelle.Die vier Zylinder zum Antrieb der Triebgestelle befinden sich in der Mitte darüber ist der Antrieb für das Schleuderrad die von zwei Zylindern angetrieben wird.Die Xrot 9213 steht im Depot Pontresina wo sie weiterhin betriebsfähig behalten wird und zweimal pro Jahr für Nostalgie Schleuderfahrten "Eis & Schnee" eingesetzt wird.
Viel Spass mit den Dampflokomotiven
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